Brennwertheizung - Funktion, Vorteile, Nachteile und Kosten im Überblick
Brennwertheizungen sorgen nicht nur für eine Ersparnis von Gas, Öl oder Pellets, sondern stellen auch eine finanzielle Ersparnis dar. Des Weiteren sind diese besonders nachhaltig und schaden der Umwelt deutlich weniger als reguläre Heizungen. Der Kauf von einem solchen Heizsystem beziehungsweise der Umbau der alten Heizung ist jedoch nicht günstig. Wann lohnt sich also der Kauf von einem Brennwert-Heizsystem, wie funktioniert dieses überhaupt, welche verschiedenen Arten gibt es und welche Vor – und Nachteile ergeben sich? Nachfolgend werden die wichtigsten Fragen zu Brennwertheizungen geklärt.
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Wie funktioniert eine Brennwertheizung?
Die Brennwerttechnik macht von einer simplen – aber effektiven Technik Gebrauch: Entstehen durch die Verbrennung von Gas, Öl oder Pellets Abgase, so nutzt die Brennwerttechnik diese, um zusätzliche Heizungsenergie zu gewinnen. Die Abgase werden also nicht wie bei einer konventionellen Heizung einfach unbenutzt ausgestoßen, denn in diesen steckt viel Energie. Das liegt daran, dass die Abgase heiß sind – die Wärme gewinnt die Brennwerttechnik wiederum: Durch ein spezielles System werden die Abgase nämlich leicht abgekühlt, wodurch Wasserdampf entsteht. Dieser kann wiederum für die Heizung genutzt werden. Die Energie, welche sich in dem Brennstoff der jeweiligen Heizung befindet, wird also durch die Brennwerttechnik wieder in Heizwärme umgewandelt.
Welche Vorteile und Nachteile ergeben sich?
Die Brennwerttechnik für ein Heizsystem liefert viele entscheidende Vorteile, welche sich vor allem langfristig auf der finanziellen Seite und der Seite der Nachhaltig bemerkbar machen. Dennoch sind auch die Nachteile zu beachten, wenn der Kauf eines Heizsystems, welches von der Brennwerttechnik Gebrauch macht, abgewägt wird:
Vorteile Brennwertheizung
- Energieeinsparungen von bis zu 30 %, CO₂-Einsparungen von bis zu 50 %
- weniger Schadstoffe -> hohe Nachhaltigkeit
- effiziente Nutzung der Energie
- langfristige Kosteneinsparungen
- Brennwertheizungen können problemlos in allen Haushalten installiert werden -> es gibt auch kleine Systeme
- erneuerbare Energien können auch mit Brennwertheizungen genutzt werden
- staatliche Förderung erhältlich -> Kostenersparnis bei der Anschaffung des Systems
Nachteile Brennwertheizung
- hohe Anschaffungskosten -> teurer als reguläre Heizsysteme
- Abgasleitungen müssen auf Brennwerttechnik abgestimmt sein
- Umbau des Schornsteins meist erforderlich -> ebenfalls höhere Kosten

Welche verschiedenen Arten Brennwertheizungen gibt es?
Grundsätzlich gibt es Brennwertheizungen, welche mit Gas, Öl oder Pellets funktionieren. Alle drei Brennstoffe lassen sich jedoch gut mit erneuerbaren Energien kombinieren, sodass stets eine nachhaltige Nutzung ermöglicht wird. Dennoch gibt es je nach Brennstoff Unterschiede, welche beachtet werden sollten:
Gas-Brennwertheizung
Grundsätzlich gibt es Brennwertheizungen, welche mit Gas, Öl oder Pellets funktionieren. Alle drei Brennstoffe lassen sich jedoch gut mit erneuerbaren Energien kombinieren, sodass stets eine nachhaltige Nutzung ermöglicht wird. Dennoch gibt es je nach Brennstoff Unterschiede, welche beachtet werden sollten:
Öl-Brennwertheizung
Ölheizungen sind in Deutschland ebenfalls beliebt und werden gerade von älteren Haushalten häufig benutzt. Laufende Kosten entstehen mit dieser bei einer Nicht-Nutzung nicht, da das Öl in einem Tank gelagert wird und nur verbrannt wird, wenn dieses benötigt wird. Es handelt sich damit um ein unabhängiges Heizsystem. Eine Öl-Brennwertheizungen kann hier einen großen Teil der Abgase, welche beim Verbrennen entstehen, in nutzbare Wärme umwandeln. Beachtet werden sollte jedoch, dass die laufenden Kosten für eine Öl-Brennwertheizungen je nach Ölpreis schwanken können.
Pellet-Brennwertheizung
Seit einigen Jahren sind auch Pelletheizungen beliebt und werden in Deutschland von immer mehr Haushalten benutzt. Grundsätzlich zeichnen sich Pelletheizungen durch eine besonders gute CO₂-Bilanz aus. Zudem sind Pelletheizungen besonders nachhaltig, da die Holzpellets zu 90 % aus recyceltem Holz bestehen. In Kombination mit der Brennwerttechnik wird die Nachhaltigkeit und die CO₂-Bilanz nochmals verbessert. Beachtet werden sollte bei einer Pellet-Brennwertheizung jedoch, dass diese einen gewissen Lagerraum für die Holzpellets benötigt. Somit fällt die benötigte Fläche für eine Pellet-Brennwertheizung genau wie bei einer Öl-Brennwertheizung etwas größer aus.

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Was ist der Unterschied zwischen Brennwert und Heizwert?
Bei der Suche nach einer geeigneten Heizung, welche sich der Brennwerttechnik bedient, müssen zwei Werte besonders beachtet werden: Der Brennwert und der Heizwert. Immer wieder werden die Werte miteinander gleichgesetzt, allerdings handelt es sich hierbei nicht um das Gleiche: Bei dem Heizwert handelt es sich grundsätzlich um die Energie, welche beim Verbrennen des jeweiligen Brennstoffes entsteht. Dieser gibt also an, wie viel Prozent des Brennstoffes tatsächlich in Energie umgewandelt wird, welche anschließend genutzt wird. Bei neuen und modernen Heizsystemen ist dieser Wert in der Regel hoch. Bei alten Heizsystemen hingegen kann der Heizwert sogar bei unter 70 % liegen. Der Brennwert wiederum gibt an, wie viel Energie aus dem Brennstoff unter der zusätzlichen Anwendung der Brennwerttechnik benutzt wird. Daher ist dieser Wert stets höher als der Heizwert und kann bei bis zu 98 % liegen.
Welche Kosten entstehen für eine Brennwertheizung?
Die Kosten für ein Brennwert-Heizsystem können unterschiedlich ausfallen und hängen von mehreren Faktoren ab: Unter anderem sind die Größe, die Art und die Leistung der Heizung verantwortlich für die Kosten. So liegen die Grundkosten für eine Öl-Brennwertheizung bei circa 6.000 bis 9.000 €, für eine Gas-Brennwertheizung bei 5.000 bis 10.000 € und für eine Pellet-Brennwertheizung bei 15.000 bis 20.000 €. Hinzu kommen aber auch die Einbaukosten, welche sich in der Regel auf 2.000 bis 3.000 € belaufen. Darüber hinaus entstehen Kosten für die Sanierung des Schornsteins, neue Anschlüsse, einen hydraulischen Abgleich sowie einen Warmwasserspeicher. Die Gesamtkosten für ein Brennwert-Heizsystem belaufen sich somit auf 10.000 bis 15.000 €.
Gibt es Fördermittel, welche ich in Anspruch nehmen kann?
Die Kosten für eine Heizung mit Brennwerttechnik fallen grundsätzlich höher aus als für reguläre Heizsysteme, allerdings gibt es staatliche Fördermittel, welche in Anspruch genommen werden können: Zum einen fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Brennwertheizungen. Das gilt unter anderem für Pelletheizungen, welche das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit 3.000 bis 5.000 € fördert. Des Weiteren fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle auch einen Umbau des alten Heizsystems zu einem Brennwert-Heizsystem. Zum anderen werden Brennwertheizungen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördert: Brennwertheizungen mit Öl oder Gas werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau mit bis zu 15 % – beziehungsweise bis zu einer maximalen Summe von 7.500 € gefördert. Grundlegend muss eine Förderung zusammen mit dem Installateur für das Brennwert-Heizsystem beantragt werden.
Für wen lohnt sich eine Brennwertheizung?
Langfristig lohnt sich eine Heizung mit Brennwerttechnik in den meisten Fällen – ganz egal, ob das bisherige Heizsystem umgebaut wird oder ein vollkommen neues Heizsystem angeschafft wird. Das liegt daran, dass ein solches Heizsystem langfristig zu einer Kostenersparnis führt. Gleichzeitig lohnt sich ein Brennwert-Heizsystem für Menschen, welche einen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten möchten. Dennoch sollten für eine Heizung mit Brennwerttechnik einige Voraussetzungen vorhanden sein: Zum einen muss der Schornstein beständig gegen Säure und Feuchtigkeit sein, denn diese entstehen durch die Brennwerttechnik. Gleiches gilt daher auch für die Abwasserrohre im Haushalt. Zum anderen muss ein Abwasseranschluss vorhanden sein, damit das Kondenswasser, welches bei der Brennwerttechnik entsteht, abgeleitet werden kann. Auch ein spezieller Ventilator zum Abführen der Abgase wird in der Regel benötigt.
Was sollte beim Kauf beachtet werden?
Beim Kauf eines Brennwert-Heizsystems sollte beachtet werden, dass es Systeme in verschiedenen Leistungsstufen gibt. Die Leistungsstufe sollte daher zu dem Wärmebedarf passen. Zudem sollten beim Kauf nie die Nebenkosten außer Acht gelassen werden, welche mit der Anpassung des Haushalts an das neue Heizsystem entstehen. Diese sollten daher im Voraus berechnet werden. Darüber hinaus sollten die Heizkörper, welche im Haushalt verwendet werden, mit einer niedrigen Vorlauftemperatur auskommen, da diese mit der Brennwerttechnik entsteht.
Im Vergleich mit dem Betrieb einer Öl- und Gasheizung kann der Kohlendioxid-Ausstoß um 90 Prozent reduziert werden. Die Geothermie-Anlagen mit Horizontalkollektoren haben außerdem auch den Vorteil einer niedrigen Einbautiefe, welche Eigentümer mit ein wenig körperlichem Einsatz auch allein einbauen können. Die Wärmepumpen lassen sich zudem zum Kühlen verwenden. Die Erdwärme-Anlagen haben auch den Vorteil einer langen Betriebsdauer.
Die Nachteile von Wärmepumpen sind, dass die Errichtung teilweise mit hohen Kosten für die Investition verbunden ist. Das verwendete Bohrgerät benötigt für die Errichtung der Anlage viel Platz, der unbedingt eingeplant werden sollte. Für eine bestmögliche Wirtschaftlichkeit dieser Anlage ist eine ausreichende Wärmedämmung des betreffenden Gebäudes nötig.

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